Ein antikes japanisches Teeservice zu erkennen beginnt beim Objekt als System: Scherben, Glasur und Dekor, Exportmarken und ob Tassen, Kanne und Untertassen zusammen entstanden. Nippon-Porzellan, Made-in-Japan-Ware nach 1921, Kutani in Rot-Gold, Imari-Paletten und Satsuma-artige Irdenware hinterlassen unterschiedliche Spuren. Nutzen Sie diese Checkliste vor jeder Preisschätzung, fotografieren Sie Marken und Standringe scharf und behandeln Sie jedes Ergebnis als Bestimmung — nicht als formelle Schätzung.
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Dresden porcelain marks
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Antique Chinese vase ID
Body, glaze, reign marks, export ware, reproductions.
Set vs. Einzelteile
Ein echtes Service teilt Scherben, Palette, Bordüre und Markenfamilie über Kanne, Tassen und Untertassen. Henkel, Ausguss und Fußprofil wiegen mehr als das Etikett ‚komplett‘.
Verwaiste Tassen sind üblich. Über Jahrzehnte gemischte Teile können japanisch und alt sein, ohne ein Originalset zu bilden. Fotografieren Sie die Gruppe, dann jede Form.
- Gleiche Scherbe und Henkelsprache = glaubwürdigeres Set
- Gemischte Altersstufen sind üblich — beim Verkauf angeben
Porzellan vs. Irdenware
Hartporzellan ist dicht und zeigt am Chip weißlichen oder bläulichen Scherben. Satsuma-artige Teeware ist oft Irdenware mit cremefarbenem Craquelé — nicht mit durchscheinendem Porzellan verwechseln.
Marken — Nippon, Made in Japan
‚Nippon‘ erscheint auf vielen japanischen Exportkeramiken etwa 1891–1921; danach sind ‚Japan‘ oder ‚Made in Japan‘ üblich. Occupied Japan verortet Stücke in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Marke + Körper + Dekor müssen zusammenpassen.
- Nippon ≈ Meiji–Taishō-Exportfenster
- Made in Japan ≈ Sprache nach 1921
Kutani, Imari und Satsuma
Kutani: Rot, Gold und Figuren auf Porzellan. Imari: Unterglasurblau mit Eisenrot und Gold. Satsuma: Craquelé und feine Malerei auf Irdenware. Qualität schwankt; moderne Reproduktionen kopieren den Look.
Epochen und Qualität
Meiji/Taishō-Export dominiert viele Services in westlichen Haushalten. Shōwa- und Occupied-Japan-Ware ist häufig und gleichmäßiger. Feine Malerei, unregelmäßig abgenutztes Gold und gebrauchte Standringe stützen Alter.
Was fotografieren
Komplettes Set, Kannenprofil, Tasse/Untertasse, alle Bodenmarken, Standring-Nahaufnahme und jeder Chip mit Scherbenfarbe. Diffuses Licht auf Gold.
- Gruppenbild + Marken + Standring + Scherbe am Chip
- Kein Direktblitz auf Gold
Hinweis — Bestimmung ist keine Schätzung
Dieser Ratgeber und AntiqID helfen bei Herkunft und Dekortyp. Sie ersetzen keine schriftliche Schätzung für Versicherung, Nachlass oder hochwertigen Verkauf. Alter ist nicht gleich Wert.
Kurz gesagt
- Set-Kohärenz vor der Preisfindung prüfen
- Porzellan früh von Satsuma-artiger Irdenware trennen
- Nippon vs. Made in Japan datieren Exportfenster
- Kutani, Imari, Satsuma sind Stil-Vokabulare
- Marken, Standringe und Scherbe am Chip fotografieren
- Bestimmung ≠ formelle Schätzung
Japanisches Teeservice mit AntiqID bestimmen
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